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Verteidigung bei Vorwurf Körperverletzung

Anwalt Oberhausen – Verteidigung bei Vorwurf Körperverletzung


Strafmandate bei denen der Vorwurf Körperverletzung erhoben wird

Die Körperverltzungsdelikte sind in den Paragraphen §§ 223 – 231 StGB geregelt.

Die einfache Körperverletzung ist in dem § 223 StGB geregelt. Danach macht sich jemand strafbar, wenn er eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt. Der Strafrahmen bewegt sich dabei bei einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren.

Bei Hinzutreten weiterer Umstände kann eine einfache Körperverletzung als eine gefährliche Körperverletzung behandelt werden. Diese ist in dem § 224 StGB geregelt. In diesem sind bestimmte Qualifikationen die zur einfachen Körperverletzung hinzutreten müssen angegeben. So heißt es im § 224 StGB:

“ Wer die Körperverletzung

1. durch Beibringung von Gift oder anderen gesundheitsschädlichen Stoffen,
2. mittels einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs,
3. mittels eines hinterlistigen Überfalls,
4. mit einem anderen Beteiligten gemeinschaftlich oder
5. mittels einer das Leben gefährdenden Behandlung begeht,
   
wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren
Fällen mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
 
Dies bedeutet, dass in Fällen einer gefährlichen Körperverletzung keine Geldstrafe mehr in Betracht kommt. In den vorliegenden Fällen hat der Gesetzgeber bestimmt, dass eine Mindeststrafe in Form einer Freiheitsstrafe zu verhängen ist. Diese kann je nach der Vorgeschichte des Beschuldigten zur Bewährung ausgesetzt werden.

 

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Verteidigung ist nicht notwendig?

In fast allen Deliktsbereichen gilt, dass etwa 60% alles Verurteilungen auf entscheidende Fehler am Beginn des Verfahrens zurückzuführen sind. Aufgrund unserer langen Erfahrungen wird unsere Beratung und Verteidigung Sie in den meisten Fällen vor einer Verurteilung bzw. weitreichenden Verurteilung schützen.

Die 21-jährige Erfahrung von Strafverteidigungen sowohl als Wahl- als auch als Pflichtverteidiger, ist Garant dafür, dass es keine „bösen Überraschungen“ für den straffällig gewordenen – oder auch unschuldigen! – Mandanten gibt.