VERGÜTUNG

Rechtsanwalt Strafrecht Oberhausen


Die Vergütung des Anwalts ist auch eines der wichtigsten Aspekte des Anwaltsvertrages und sollte daher durchaus mehr Beachtung finden als gemeinhin angenommen. Für den Anwalt ist es seine Lebensgrundlage und die seiner Mitarbeiter, sprich der Kanzlei, für den Mandanten oftmals die Frage seiner Möglichkeiten.

Man darf bei allem für und wieder in diesem Spannungsfeld aber aus Sicht des Mandanten nicht vergessen:

  • – Der Anwalt ist mein Streiter im Verfahren, der sich für mich in die Bresche wirft um mir beizustehen wegen eines berechtigten oder unberechtigten Vorwurfs.
  • – Mit dem Honorar erkaufe ich mir Zeit, nämlich die Zeit meines Anwalts, sich meiner Sache anzunehmen. Und dazu gehört neben dem Mandantengespräch oder der Fertigung von Schreibens auch das Erarbeiten des Stoffs, das Lesen der Akte, von Literatur und Entscheidungen und die Überlegung, was die beste Strategie für mich als Mandant ist nebst erwartbarer Alternativen.
  • – Und ich erkaufe mir das Wissen, die Fähigkeiten, die Erfahrung und damit das Können meines Verteidgers.

 

Wenn Sie erfahren, dass ein strafrechtliches Verfahren gegen Sie eingeleitet wurde, sollten Sie unser kostenfreies Erstgespräch in Anspruch nehmen.

In dieser wird aufgrund Ihrer Angaben einen Überblick über die rechtliche Situation gegeben und die mögliche Verteidigungsstrategien erörtert. Sie werden sodann selbstverständlich über die Sie zu erwartende Vergütung aufgeklärt.

Im Mittelpunkt steht eine absolute Transparenz bezüglich der entstehenden anwaltlichen Vergütung. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) sieht für die anwaltliche Tätigkeit Rahmengebühren vor, die bereits vor Mandatsübernahme erörtert werden können.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Honorarvereinbarung zu treffen. Dies kann in der Vereinbarung eines Zeithonorars, also einer Stundensatz-Vereinbarung, oder aber eines Pauschalhonorars liegen. Selbstverständlich sind auch Kombinationen möglich.

Ein Institut wie die Prozesskostenhilfe kennt das Strafrecht nicht.

Vielfach wird diese verwechselt mit der in strafrechtlichen Mandaten vorkommenden Pflichtverteidigung. Das Institut der Pflichtverteidigung hat jedoch nichts mit der Zahlungsfähigkeit des Beschuldigten zu tun, sondern wird vielmehr angewandt, wenn der strafrechtliche Vorwurf so gravierend ist, dass das Gesetz dem Beschuldigten einen Verteidiger zur Seite stellen will.

Über Situationen, in denen eine Beiordnung/Pflichtverteidigung in Betracht kommt, klärt Rechtsanwalt Frank Duic Sie gerne auf.

Warum wird gerade in Strafsachen immer ein Vorschuss gefordert und wie hoch ist dieser?

In Strafsachen ist es anwaltsüblich, dass Verteidiger in etwa zumindest 70 % – 80 % des voraussichtlich anfallenden Honorars als Vorschuss nehmen. Einen guten Strafverteidiger zu finden, der diesen Vorschuss nicht in etwa verlangt, wird so gut wie nicht möglich sein. Vielfach werden sogar 100 % des voraussichtlich anfallenden Honorars als Vorschuss genommen.

Fallen also etwa 1000 Euro für die Übernahme einer Verteidigung in einer durchschnittlichen Sexualstrafsache oder 500 Euro in einer anderen durchschnittlichen Strafsache an, so sind zumindest 500 Euro oder 250 Euro zu Beginn des Mandatsverhältnisses zu bezahlen. Der Vorschuss wird in der Regel verlangt, weil die Zahlungsmoral der Mandanten nach Beendigung des Verfahrens häufig rapide sinkt. Es ist also nicht persönlich zu nehmen, wenn Ihr Anwalt Sie darauf hinweist, dass er seine Tätigkeit von der vollständigen Zahlung zumindest des Vorschusses abhängig macht.

Wir dagegen erheben einen Vorschuss in Strafsachen in Höhe von 35 % – 40 % (je nach Fallgestaltung) und berechnen das weitere Honorar jeweils bei dem nächsten Verfahrensabschnitt. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie die voraussichtlich anfallenden Anwaltsgebühren nicht als Vorschuss auf einmal erbringen müssen.


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